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5 Vorteile einen Hund zu kaufen

5 Vorteile einen Hund zu kaufen

Ich habe ja vor einiger Zeit schon einmal die Nachteile eines Hundes aufgezählt. Natürlich gibt es auch unglaublich viele Vorteile, sonst gäbe es ja nicht so viele Hundebesitzer. Hier mal eine Zusammenstellung meiner Top fünf Gründe für einen Hund. Auch hier gilt, dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht, das kann natürlich für jeden anders sein.

  1. Freude
  2. Bewegung
  3. Gesellschaft
  4. Lernen
  5. Gesundheit

1 Freude – ein Hund ist die pure Freude

Egal ob man von einem stressigen Arbeitstag nach Hause kommt, bei schlechtem Wetter spazieren geht oder einfach entspannt auf der Couch liegt. Ein Hund hat in 99 % der Zeit gute Laune und überträgt die auf uns Menschen. Ich glaube das liegt daran, das Hunde im Moment leben, also nicht darüber nachdenken was gestern schief lief oder sich Sorgen machen, was morgen kommen könnte. Sie sind einfach froh, wenn das Rudel gesund ist alle den Bauch voll haben und da sind. So ist es zumindest bei Kika.

2 Bewegung – vor allem für die Menschen

Ich wohnte schon 3 Jahre in meinem Stadtteil bevor ich Kika bekommen habe, aber im Park, 5 Minuten entfernt, war ich noch nie. Heute sehe ich jeden Tag die Veränderungen in der Natur und der Umgebung dort. Am Anfang ist es mir schwer gefallen zügig 30 min am Stück spazieren zu gehen, und das obwohl ich eigentlich gesund bin. Durch viel Bürozeit hat mir einfach die Gundfitness gefehlt. Seit wir Kika haben, bin ich fitter denn jeh. Das Fitnessstudio sparen wir daadurch auch.

3 Gesellschaft – wer da wohl wen bespaßt

Es ist nicht so, dass wir keine Freunde hätten oder den ganzen Tag zu Hause sitzen würden, im Gegenteil. Aber so ein Hund ist schon ein Kompagnion, der einen immer begleitet. Das ist einfach schön. Außerdem knüpft man super leicht Kontakte zu anderen Menschen.  Der Hund ist da ein Türöffner in vielen Lebenslagen. So sind auch Meetings im Büro immer entspannter, wenn ein Hund dabei ist.

4 Lernen – gilt für beide

Lebenslanges Lernen, ist ja eine Philosophie, die ich lebe. Mit dem Hund hat das gleich mehrere Vorteile. Man lernt viel Neues, Wissenswertes über das eigene Hobby Hund. Der Hund kann mit einem zusammen lernen, zum Beispiel in der Hundeschule, bei speziellen Spotarten, das ist gut für die Bewegung und Mensch-Hund-Bindung. Durch Kika habe ich noch das Podcasten gelernt. Das ist auch immer ein großer Spaß. Lernen hält Hund und Menschen im Kopf fit un macht auch noch Spaß.

5 Gesundheit

Mehr Bewegung führt zu mehr Gesundheit. Aber auch das Streicheln eines Hundes soll positive Effekte auf Herz- Kreislauf haben. Für zum Beispiel ältere Menschen die alleine Leben ist die Aufgabe Hund oft ein wichtiger Antrieb raus zu gehen und sich fit zu halten und er ist eine schöne Gesellschaft.

Fazit

Heinz Rühmann soll gesagt haben

Natürlich kann man ohne Hund leben, es lohnt sich nur nicht.

Heiz Rühmann

Soweit würde ich vielleicht nicht gehen, aber ich kann definitiv bestätigen, trotz einiger negativer Seiten der Hundehaltung, macht es viel Freude und hat viele, viele Vorteile einen Vierbeiner in der Familie zu haben. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie es ist, ohne Hund zu leben. Es lohnt sich definitiv.

Giftköder

Giftköder

Die Angst um den verfressenen Hund

Bei uns war es von Tag eins an ein Thema. Sachen aufnehmen, egal was, der Hund frisst es ersteinmal und überlegt dann, ob es überhaupt essbar war. So sieht es zumindest aus.

Wo das herkommt? Wir wissen es nicht, vielleicht, weil Kika ein Terrier-Dackel Mix ist und damit grundsätzlich einer futteraffinen Rasse angehört. Vielleicht liegt es auch daran, dass Sie als Straßenhund geboren wurde und Essbares von der Straße aufzunehmen eine überlebenswichtige Fähigkeit war, die sie schnell gelernt hat.

Wichtig ist aber nicht die Frage was war, sondern was wird? Wie trainieren wir das Aufnehmen von Futter ab? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht und bin um jeden Tipp dankbar. Folgenes haben wir schon ausprobiert:

1 Sprühhalsband: Eines dieser Halsbänder, dass Wasser oder Luft sprüht jedesmal wenn der Hund etwas aufnehmen will. Hat genau 3 Mal geklappt, danach hat sich der Hund dran gewöhnt und für ein besonders leckeren Bissen, die Dusche in Kauf genommen.

2 Raschelbox, kleine Blechdose mit Schrauben drin, man lässt es fallen, wenn der Hund was aufnimmt, damit er sich erschreckt. Gleiches Prinzip wie beim Halsband, Ergebnis war also nicht zufriedenstellend.

3 Tauschen, wir haben das Kommando „Aus“ spielerisch eingeführt. Ich sage “aus”, dafür gibt es etwas Leckeres von mir, wenn das Objekt der Begierde ausgespuckt wird. Das funktioniert bei nicht Essbarem wunderbar. Sowohl drinnen als draußen. Plasik, Deckel, Papiertüten vom Bäcker oder ähnlicher Müll wird sofort ausgespuckt und gegen das Leckerlie von mir gern getauscht. Aber wenn etwas besonders Leckeres auf der Straße liegt (was bei Giftködern ja leider der Fall ist). Sind wir raus. Dann hilft das Leckerlie nicht mehr. Also nur ein Teilerfolg.

4 Einnehmen: Sich mit dem Körper vor das Objekt der Begierde stellen und es als das eigene deklarieren. Der Hund muss dann warten bis man es freigibt oder belohnt und weitergeht.
Das funktioniert teilweise: Ich mache einen Schhhh laut und stelle den Fuß über das Futter, der Hund weiß, alles klar das hat Sie jetzt beansprucht. Dann geht Kika auch nicht mehr ran. Sie wartet dann brav, oder geht weiter und wird belohnt. Soweit so gut. Leider funktioniert das wirklich nur, wenn ich es explizit beanspruche. Wenn etwa ein Giftköder im Gebüsch liegen würde, den ich nicht als „meins“ deklariere, würde er weiterhin gegessen. Und es ist für den Hund erst Tabu, wenn ich es für mich nehme, das heißt, eigentlch dürfte der Hund nie vor- oder freilaufen, denn dann findet er die „guten“ Sachen immer zuerst.

5 Maulkorb – ein kleiner Hund, ein großer Unwille, bei mir, beim Hund bei anderen Menschen. Wir wurden so oft angesprochen, ob der Hund gefährlich sei, oder krank. Keiner hat sich damit wohlgefühlt.

Unser Weg: Wir üben weiter die Varianten 3 und 4 und vielleicht klappt es irgendwann mal. Bis dahin haben wir beschlossen, aufs Leben zu vertrauen. Ich habe keine große Angst mehr vor Giftködern und denke auch nicht übermäßig drüber nach. Wenn es passiert, tue ich das menschenmögliche und alles darüber hinaus um Kika zu helfen. Aber im Grundsatz vertrauen wir einfach drauf, dass das Leben gut zu uns ist und der Hund da drumherum kommt.

Natürlich meiden wir Giftköder Gebiete, wenn es bekannt ist, es gibt auch eine Giftköderapp. Aber ich habe beschlossen, dem Thema keinen Platz mehr in unserem Leben zu geben. Wir trainieren und vertrauen. Und wenn Ihr eine andere Trainingsmethode habt, gern her damit.

Hund im Büro

Hund im Büro

So überzeugst du deinen Chef

Heute bin ich meine eigene Chefin und entscheide selbst, wann Kika mitkommt und wann Sie besser zu hause bleibt. Aber das war auch bei mir nicht immer so, Kika ist schon ein erfahrener „Arbeitshund“. Den ersten Job hatte Sie in einem Sporteinzelhandelsgeschäft und jetzt ist Sie schon zwei Jahre „Feel Good Manager“ in meiner Webdesign Agentur.

Um den Chef zu überzeugen, dass der eigene Hund der perfekte „Bürobegleiter“ ist, braucht es ein bisschen, Zeit Vorbereitung und Taktik. Hier ein paar hilfreiche Argumente für einen Hund.

Argumente für den Hund im Büro

  1. Der Hund trägt zu einem besseren Betriebsklima bei. Es gibt tatsächlich Studien, die belegen, dass es weniger Streit gibt und sich Mitarbeiter wohler fühlen mit Hund im Büro.
  2. Mitarbeiterbindung – wer seinen Hund mitbringen darf bleibt entspannt auch mal ein bisschen länger und ist froh, dass er einen Arbeitgeber hat, der das erlaubt.
  3. Teamgeist – ein Hund verbindet, sich gemeinsam um ein Lebewesen kümern, schweißt zusammen. Die Stimmung wird unter den Kollegen deutlich besser.

Es gibt sogar einen Bundesverband Bürohunde, der sich für mehr Tiere im Büro einsetzt. Wenn das kein Argument für den Chef ist. Und last but not least, macht einen das prädikat „hundefreundlich“ für zukünftige Arbeitnehmer interessant – in Zeiten von Fachkräftemangel und Vollbeschäftigung also auch ein wirtschaftlich spannender Faktor.

Argumente gegen den Hund im Büro

Natürlich gibt es auch Vorbehalte gegen den Hund im Büro, mit folgenden Argumenten seitens eures Chefs / anderer Kollegen müsst ihr vielleicht rechnen:

  1. Der Hund lenkt die Mitarbeiter zu sehr von der Arbeit ab.
    Ein schlüssiges Argument, aber Fakt ist Hunde schlafen viel und gerne, normalerweise liegt ein Hund bei der Arbeit oft im Körbchen und döst.
  2. Was ist wenn Kollegen allergisch reagieren –  die Gesundheit geht vor. Das ist wirklich ein wichtiger Punkt. Sprecht am besten vorher mit euren Kollegen, wie sie das finden würden, wenn ein Hund mit ins Büro kommt. Wenn es keine Allergiker gibt um so besser. Sollte es Leute geben, die allergisch reagieren, lässt sich vielleicht eine „Hundetabuzone“ einrichten und Rücksicht nehmen, je nach Stärke der Allergier und Verständnis der betroffenen Kollegen.
  3. Ein Hund macht Dreck – Stimmt. Aber dem kann man vorbeugen. Natürlich sollte der Hund stubenrein sein, das ist das A und O für ein gutes miteinander. Pfoten können mit einem Handtuch am Eingang abgewischt werden. Haare kann man wegsaugen. Auch hier gilt, beispielsweise eine Tabuzone „Kaffeeküche“ damit das Hygienebedürfnis der Nicht-Hundebesitzer gewahrt bleibt.
  4. Wenn einer anfängt, wollen alle Ihren Hund mitbringen. Könnte sein, aber auch zwei oder drei Bürohunde sind nicht unbedingt schlimm, immerhin kann man dann mit den Kollegen Gassi gehen. Nur verstehen müssen sich die Vierbeiner. Sollt es da mal Schwierigkeiten geben, kann auch eine Stunde mit einem Hundetrainer vor Ort sehr hilfreich sein. Das haben wir damals auch zur Eingewöhnung mit Kika so gemacht.

Was außerdem hilft, ist ein oder zwei Probetage zu vereinbaren, der Hund lernt alle kennen, die Kollegen lernen den Hund kennen und man entscheidet danach, ob und wie die Zusammenarbeit mit dem vierbeinigen Kollegen ablaufen kann.

Do not Touch

Do not Touch

“Der ist ja süß” höre ich sehr oft als erstes von Fremden über Kika. So schnell kann man garnicht gucken, und zack passiert es auch schon unweigerlich…die fremde Hand landed auf dem süßen aber unglücklich guckenden Kopf meines Hundes.

Es scheint eine magische Anziehungskraft zu haben, einen Hund zu streicheln, vielleicht weil bei Kika das Kindchenschema (großer Kopf, große Augen) wirkt, oder weil das Fell so schön flauschig aussieht, oder weil Menschen sich dann der Natur näher fühlen. Fakt ist, viele Hunde finden es blöd, einfach ohne Vorwarnung auf den Kopf getatscht zu bekommen, erst recht von Fremden. Nun sind unsere Vierbeiner sehr höflich und erdulden das oft stillschweigend. Wenn Kika den ersten Schreck überwunden hat fordert sie manchmal sogar noch mehr Streicheleinheiten.

Bei so einem “Streichelanfall” eines Fremden, wird das andere Ende der Leine, also der Besitzer / die Besitzerin, in dem Fall ich, meistens komplett ignoriert. Per se fände ich das garnicht schlimm, aber ich habe schon, dass Gefühl ich muss meinem Hund da manchmal helfen.

Was kann man also tun, wenn Fremde unbeding mal anfassen wollen, oder es einfach tun. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein höfliches “Hören Sie bitte auf, ich möchte nicht, dass Sie den Hund anfassen, meist mit erstaunen und einem “der ist doch so süß” ignoriert wird. Ich bin doch immer wieder überrascht, ich fasse doch auch nicht die Sachen fremder Leute ungefragt an.

Was bei so viel Ignoranz hilft?

Manchmal bin ich fieß und sage, “nagut, wenn Sie unbedingt Flöhe wollen…” ruckzuck ist die Person weg. Versprochen.

Je nachdem wie sympathisch der Gegenüber ist, erkläre ich manchmal auch, dass der Hund es nicht mag, “Sie wollen doch auch nicht, dass ich Ihnen jetzt einfach so, auf den Kopf fasse.” Das macht total Sinn, wenn man mal drüber nachdenkt.

Übrigends “der Beist” funktioniert garnicht bei mir. Manchmal wünsche ich mir da auch, dass Kika ein bisschen gefährlicher aussieht. 😉

Wie geht ihr mit fremden Anfassern um? Habt ihr das Problem überhaupt?

Einen Hund kaufen – die Nachteile

Einen Hund kaufen – die Nachteile

Was einem niemand erzählt bevor man einen Hund kauft.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe Kika und es war eine super gute Entscheidung einen Hund zu kaufen, ABER es hat auch Nachteile und die erzählt einem niemand vorher. Heute gibt es also Klarheit über “die dunkle Seite der Hundehaltung” und damit meine ich nicht die Kosten oder, die Pflichten wie rausgehen, wenn es regnet, nein ich meine die wirklich unangenehmen Dinge. Ich stelle euch folgende Punkte in Kürze vor:

  1. KK – Kacke und Kotze beim Hund
  2. Zerstörung von liebgewonnen Dingen
  3. Hund räumt Mülleimer aus
  4. Hygiene – könnt ihr vergessen
  5. Ungeziefer

1. KK – Kacke und Kotze

Auch ein Hund hat mal Durchfall, Bauchweh oder etwas Falsches gefressen (meistens Kackhaufen von anderen Hunden, die nicht mehr ganz so gut waren.) So geschehen bei uns diese Woche. Morgens schön Kacke gefressen. Ich war zwei Stunden außer Haus zum Kundentermin und als ich nach Hause kam hat mich die Geruchshölle erwartet. Drei Durchfall-Kackhaufen im Wohnzimmer, einmal in die Küche gekotzt und einmal ins Bad…ich weiß nicht was, es war ecklig. Gleichzeitig war der Hund schlapp und sah elendig aus. Man hat also statt Mittagspause Großputz und sorgt sich um den Vierbeiner und ist mit dem halben Fuß schon auf dem Weg zum Tierarzt. Der Arbeitstag ist gelaufen…

Ebenfalls an dieser Stelle zu erwähnen, Magenprobleme treten wie bei uns Menschen oft nachts auf, wenn der Hundekörper zur Ruhe kommt. Wir wohnen in einer Mietwohnung, das heißt auch schon mal 3 – 5 Mal pro Nacht aufstehen, anziehen, rausgehen, warten, warten, warten, reingehen, versuchen zu schlafen, wieder aufstehen. Das Schlimmste ist immer das Einschlafen, wenn ich nachts um drei vor der Tür war, bin ich meistens hellwach. Auch dann ist der Arbeitstag meistens gelaufen, bevor er angefangen hat.

2. Zerstörung von liebgewonnen Dingen

Hat bei uns zum Glück nachgelassen. Am Anfang hat Kika, ein paar Schuhe, eine Hose, ein Buch, zwei Tassen, ein Kopfkissen, drei Hundeleinen und lustigerweise den Hundesteuerbescheid zerlegt. Meistens wenn Sie alleine war, oder Langeweile hatte, das mussten wir erst üben. Heute passiert das nur noch selten. Oft ist das auch garnicht so schlimm, viele Dinge sind schnell ersetzt. Weh tut es, wenn es die Tasse von Oma war, die sich nicht kleben oder ersetzten lässt. Böse kann man seinem Hund natürlich nicht sein. Die Vierbeiner machen es ja nicht aus böser Absicht und wissen nicht, dass wir Menschen an Dingen hängen. Trotzdem wurmt es mich, dass ich nicht herausgefunden habe, wie das Buch ausgeht, das Kika komplett in Einzelteile zerlegt hat – Seite für Seite.

3. Hund räumt Mülleimer aus

Für unseren verfressenen Terrier war es am Anfang einfach eine zusätzliche Nahrungsquelle…mh lecker Müll. Dann haben wir einen neuen Mülleimer gekauft, mit Deckel, sehr hoch. Wenn man nicht vergisst das Ding zu zumachen, ist es der perfekte Hundeschutz. Ich glaube die Hunde fressen das nicht aus Hunger, sondern es ist eher wie Chips und Schokolade für Menschen, Sie wissen das es verboten ist und wahrscheinlich Bauchschmerzen verursacht aber es ist zu verführerisch zu widerstehen.

Übrigens auch hier darf man dem Hund nicht böse sein, außer man erwischt ihn auf frischer Tat. Und wenn der Mülleimer leergeräumt ist, könnt ihr euch auch ziemlich sicher auf eine schlaflose Nacht einstellen, siehe Punkt 1.

4. Hygiene – könnt ihr vergessen

Ein Hund ist ein Tier, wer einen in der Wohnung hat muss mit tierisch viel Dreck rechnen. Schutzige Füße und Haare überall gehören dazu. Meine “Highlights” sind eher Kacke fressen – ich lasse mir nicht von meinem Hund übers Gesicht schlecken – oder sich in Fuchskot wälzen – duschen mit 2 x Hundeshampoo ist da unumgänglich.

Wir haben die Top 3 Hygiene Grundregeln, um unsere Gesundheit zu schützen und das Leben mit Hund angenehm zu gestalten, ich weiß das sieht jeder anders, deshalb ist es auch kein allgemeiner Hinweis, sondern eher unsere Erfahrung:

  1. Nie durchs Gesicht lecken lassen
  2. Der Hund darf nicht ins Bett
  3. Händewaschen vorm Essen / Kochen und den Hund erst danach wieder anfassen

5. Ungeziefer

Die Top 3 Hygieneregeln sollen uns unter anderem vor Ungeziefer schützten. Würmer zum Beispiel, legen ihre Eier im Hundefell ab, wir streicheln den Hund, Essen was, Wurm im Bauch…Bääähhh….

Typische Hundeungeziefertiere sind noch:

  • Grassmilben, die qälen den Hund, weil es juckt wie die Sau man muss ständig waschen und putzen
  • Zecken, unauffällige Bieter, können echt fiese Krankheiten übertragen
  • Flöhe, sind wir bisher verschönt geblieben, sieht man auch beim Kämmen
  • Würmer, wie erwähnt schlimm für Mensch und Hund

Fazit – Wir lieben Sie trotzdem

Hunde sind super, aber sie sind auch Arbeit und die geht über Gassi, Spielen, Füttern und Bezahlen weit hinaus. Ich halte es für wichtig, dass man nicht vergisst das Hunde Tiere sind, sie tun, was in ihrer Tierwelt richtig ist, Müll und Kot fressen zum Beispiel. Dafür dürfen wir Ihnen nicht böse sein. Mit Geduld, Training und ein paar Grundregeln bekommt man aber auch das in den Griff und Sie sind ja sooo süß!

Mit Hund ins Restaurant

Mit Hund ins Restaurant

Mit dem Hund ins Restaurant – Überlebenstipps

Ich kann mich noch an unseren ersten gemeinsamen Restaurantbesuch erinnern. 3 andere Hunde, zwei Kellner, die zu große Hundefans waren und wir sind fast nicht zum Essen gekommen. Ich glaube das war der kürzeste Restaurant Besuch meines Lebens. Aber von vorn.

Hunde lieben gutes Essen, Kika insbesondere, sie lässt sich im Restaurant nichts entgehen. Das kann schnell anstrengend werden. Wenn man einige kleine Tricks und Tipps beachtet, hat man definitiv mehr vom Restaurantbesuch.

  1. Das Schild an der Tür

Grundsätzlich ist es so, dass Restaurant Besitzer selbst entscheiden dürfen, ob Sie Hunde zulassen, manchmal steht es auch auf der Website oder bei Google, ob sie willkommen sind. Wenn ich in einem bestimmten Restaurant verabredet bin und der Hund mit soll, rufe ich immer vorher an. Sofern wir in der Stadt unterwegs sind schauen wir immer, ob es an der Tür eins dieser Hundeverboten-Schilder gibt, da gehen wir dann auch nicht rein. Wir wollen gemütlich und in Ruhe Essen und auch das Gefühl haben willkommen zu sein.

Wenn kein Schild an der Tür steht fragen wir beim Reingehen, ob der Hund ok ist.

  1. Die Sitzplatzauswahl

Nicht an der Tür, nicht in der Nähe von Toilette / Küche und möglichst mit einer Wand oder einem Fenster im Rücken. Ach und möglichst weit weg von anderen Hunden. Nicht wie bei unserem ersten Restaurantbesuch, in der Mitte vom Raum umringt von zwei anderen Hunden. Das Schlimmste im Restaurant sind für mich übrigens oft die anderen Gäste. Bei uns läuft es manchmal so: der Hund hat sich gerade hingelegt, wartet entspannt und zwei Tische weiter ruft jemand, macht dämliche Hundegeräusche und will den Hund anlocken, Kika ist dann natürlich total begeistert und springt auf…zerrt an der Leine, aber kommt ja doch nicht hin. Sehr unangenehm für alle Beteiligten….Liebe Hundefreunde…lasst das!

  1. Wasser ja, Leckerlis nein

Wir freuen uns immer total, wenn dem Hund Wasser angeboten wird. Das nehmen wir auch dankend an, weil es einfach nicht selbstverständlich und sehr aufmerksam ist. Manchmal führt das aber zum Desaster, wie bei unserem ersten Restaurantbesuch. Eine normale Aluschüssel, ziemlich voll mit Wasser, Kika trinkt einen Schluck, dreht sich um und haut mit der Hinterpfote die Schüssel um. So im Raum verteilt ist das echt viel Wasser.

Leckerlies, auch wenn Sie manchmal angeboten werden, geben wir immer nur selber, denn Kika ist unendlich gierig, hat der Kellner ihr einmal ein Leckerli gegeben, versucht sie jedes Mal, wirklich jedes Mal, wenn der Kellner den Raum betritt zu ihm zu kommen und noch mehr abzustauben. Man ist dann nur dabei den Hund zu beruhigen, die eigenen Leckerlies auf dem Teller werden kalt. Ihr ahnt es schon, selbst geprüft, bei unserem ersten Restaurantbesuch.

  1. No Gos

Hunde sind Tiere, wirklich! Manchmal sind Sie schmutzig und laut und launisch, wir Hundebesitzer ertragen das problemlos, aber andere Menschen gehen ins Restaurant um einen schönen, entspannten, sauberen Abend zu verbringen. Übermäßiges Bellen, stark verschmutze Hunde, kranke Tiere, oder sozial nicht ganz so gut verträgliche Artgenossen (Hunde) gehören nicht ins Restaurant.

Niemals, gehört ein Hund an den Tisch, niemals. Wir waren mal an der Nordsee dort hing ein Schild „nasse, sandige Hunde bitte nicht auf Stühle und Bänke lassen“. Der Wirt hat uns bestätigt, dass das Schild dort nicht zum Spaß hängt. Leute! Bitte, wir wollen doch alle ein friedliches, sauberes Miteinander.

Fazit: Übung und Achtsamkeit für einen entspannten Restaurant Besuch mit Hund

Bei richtiger Planung, etwas Aufmerksamkeit und Rücksicht, kann der Restaurantbesuch mit Hund entspannt und schön werden. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Hund eine gute Figur im Restaurant macht, lässt ihn zur Entlastung der eigenen Nerven lieber zu hause.  

Joggen mit Hund

Joggen mit Hund

Das neue Jahr ist gerade einmal vier Wochen alt und uns geht es wie den meisten Menschen, wir haben gute Vorsätze. Sport steht da ganz oben auf der Liste. Mein Mann ist ja zukünftiger Marathon Läufer, ich wäre gern ein bisschen fitter, nur ein bisschen, gerade so, dass der Wasserkasten vom keller in den 4. Stock (mit Aufzug) keine riesen herausforderung mehr ist.

Hunde haben ja das Glück, dass Sie keine guten Vorsätze haben, leider müssen oder dürfen Sie die Ideen von uns Hundebesitzern mit ausbaden. So auch Kika. Unser neues Hobby ist jetzt also Joggen. einmal die Woche mit mir und einmal mit Herrchen.

Was braucht es zum Joggen mit Hund?

Perse nichts, was man nicht auch auf dem Hundespaziergang dabei hat. Halsband, Leine, Leckerlies, Kotbeutel, wir haben noch die Pfeife dabei. Wir haben festgestellt, dass das Joggen besonders gut klappt, wenn die Leckerlies besonders lecker sind. Kika ist Opportunist.

Angeleint oder Frei?

Die Frage stellen wir uns immer wieder. Ich Laufe eigentlich am liebsten frei mit Kika, die Leine hänge ich mir brav über die Schulter, wie wir das in der Hundeschule gelernt haben. Zu beachten ist dann unbedingt, dass man seine Umgebung noch besser im Auge hat als sonst, da man sich einfach schneller bewegt. Ich bin noch Anfänger, ich muss auch darauf achten zu Atmen und nicht über die eigenen Füße zu Fallen. Challange Accepted!
Mein Mann läuft immer mit Leine, der Vorteil ist natürlich man hat die volle Kontrolle, der Nachteil, man hat einen Hund an der Leine. Hier mal kurz markieren, da mal kurz schnüffeln, dort mal schnell was kleines Fressen. Es ist immer irgendetwas, man kommtkaum voran. Es gibt natürlich für uns ambitionierte Läufer auch Leinen für Jogger, das haben wir aber noch nicht ausprobiert. Ein test wird folgen.

Wieviel ist genug?

Für mich reichen ja schon 2 Kilometer, ernsthaft ich fange erst an. Kika ist da gerade mal so warm gelaufen. Grundsätzlich gibt es kein festes Maß wieviel ein Hund Laufen kann, das hängt von Alter, Fitness, Futter und Co ab. Hunde sind jedoch von Natur aus gut zu Fuß und Laufen eigentlich schnell und viel. Gassi gehen machen Sie nur für uns Menschen. Daher ist ein gesunder Hund schon auch in der Lage einige Kilometer am Stück zu joggen. Wie beim Menschen auch, ist das heranführen an das Training mit kontinuierlicher Steigerung sinnvoll.
Kika gibt recht deutlich zu verstehen, wenn Sie nicht mehr will: Anstupsen, ins Bein “zwicken”, stehen bleiben, hinlegen sind so die klassischen Eskalationsstufen.
Grundsätzlich haben Hunde echt Spaß am Laufen, Kika auch, unglaublich. Wenn Sie mal nicht zum Joggen mit darf, herrscht große Hundetrauer.

Fazit

also, wir nehmen Kika 2 mal pro Woche mit. Es braucht nichts großartiges, außer guten Leckerlies, Spaß und Motivation und es ist sowohl für den Hund als auch den Halter in Maßen gut für die Gesundheit.

Hundefans aufgepass: Heute ist Welthundetag 10.10.2018

Hundefans aufgepass: Heute ist Welthundetag 10.10.2018

Wenn das nicht der perfekte Tag für einen #10MinHund ist. Welthundetag, yeah! Gesehen habe ich es auf Facebook und konnte es kaum glauben. Das Internet ist voll von süßen Hundebildern. Die Zeitungen springen auf den Zug auf, indem Sie den schönsten Hund der Region suchen. Nächstes Jahr machen wir da mit! Und sogar mein Lieblingsfußballverein Eintracht Frankfurt hat ein Special für unsere vierbeinigen Fans. Zum Welt Hundetag gibt es Körbchen, Plüschknochen und Napf in Eintracht Frankfurt Farben und mit Adler drauf. Wir feiern jetzt also nicht nur Kikas Geburtstag im März, sondern auch noch Welthundetag. Den habe ich soeben für den 10.10.2019 in den Kalender eingetragen.

Keiner weiß wo der Tag herkommt.

Ich habe zumindest auf die schnelle keine validen Infos gefunden. Nichteinmal, warum es Ihn gibt. Sogar Wikipedia hat nur einen lächerlich kleinen Hinweis zum Welthundetag unter “kuriose Feiertage”. Aber wie hat schon meine Oma gesagt. “Man muss die Feste feiern wie sie fallen.” Dann gibt es jetzt eben Welthundetag. Supi!

 Was nützt ein Welthundetag?

Ok ich gebe zu, ein bisschen ironisch sehe ich das ganze ja schon. Klar der Tierfutter- und Zubehörindustrie bringt es mehr Absatz. Die Zeitungen haben eine Seite mit Tierfotos gefüllt, verkauft sich auch immer gut. Das Argument: die Zusammenarbeit von Hund und Mensch ehren, würde ich vielleicht noch gelten lassen.

Den Hunden ist es sowas von egal.

Ein Tag wie jeder andere. Bei Hunden ist jeder Tag Welthundetag. Kika hat den Herbstspaziergang genauso genossen, wie den gestern und vorgestern. Das Futter zum Frühstück scheint auch genauso gut geschmeckt zu haben. Also stelle ich die mutige These auf, jeder tag ist Welthundetag – aus Hundesicht. Und es nützt auch nichts heute besonders nett zu sein zu seinem Hund, das beruhigt vielleicht das eigene schlechte Gewissen, dass man als Hundehalter manchmal hat, der Hund wird aber keinen Unterschied merken.

Fazit

Zum Welthundetag am 10. Oktober: Ist uns egal, wir machen jeden Tag zum Welthundetag.
Da passt es auch ganz wunderbar, dass derPlanet Dog Podcast gerade seine Auferstehung feiert. Seit also gespannt, zum Welthundetag gibt es Planet Dog jetzt auch wieder im Podcast auf die Ohren.

Kuhhund Kika – Training beim Weiderind

Kuhhund Kika – Training beim Weiderind

Als Großstadthund hat Kika es eigentlich nich so mit Weiderind, ein Kuhhund ist Sie schon garnicht. Im Gegenteil, Kühe kennt sie überwiegend aus der Dose – ok, ich gebe zu, das war gemein!

Im Herbsturlaub in Norddeutschland konnten wir das Weiderind dann mal Live und in Farbe (und schwarz-weiß 😉 beobachten. Als Dackel-Terrier-Mix ist Kika ein klassischer Jagdhund. Von standeswegen hat Sie Kühe, übrigens genauso wie Pferde, zum Fressen gern. Tatsächlich, der größenwahnsinnige Terrier hält große norddeutsche Milchkühe für Beute…

Unser Ausflug auf die Kuhweide war dementsprechen spannend. Natürlich angeleint haben wir uns einer Gruppe von Kühen auf einer Weide genährt. Im Gegensatz zu Pferden sind Kühe ja nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. Im Gegenteil die 3 Damen waren sogar recht neugierig und sind schmatzend und wiederkauend näher gekommen. Kuhhund Kika hat das alles andere als erfreut, das Ganze war eine Mischung aus “ich will dich fressen” (wildes Bellen und darauf zurennen) und “ohhh du bist riesig geh weg”(Weglaufen und hinter Frauchen verstecken).

Wir haben die Gunst der Stunde und die entspannten Kühe dazu genutzt gleich ein wenig zu trainieren. Ich habe also ein paar Leckerlies rausgeholt und immer wenn die Kühe näher kamen und der Hund gerade nicht gebellt hat, belohnt und mich über ruhiges Stehenbleiben gefreut, wie das nur Hundebesitzer kennen. Nach 3-4 Übungsrunden hatte Sie es raus. – Ich war zufrieden.

Zurück zuhause habe ich übrigens noch über Kühe und Hunde recherchiert. Interessant ist, dass der Begriff Kuhhund tatsächlich eine alte Hunderasse beschreibt, die für den Schutz von Kühen gedacht ist. Manchmal beneide ich ja die Besitzer von Hütehunden, um Ihre entspannten Kühe, Schafe und Hüner tollerierenden Hunde. Der BR hat dazu zwei passende Beiträge gedreht, zum einen zum Thema Hütehund im Allgemeinen und zum anderen über Kuhhunde im Speziellen.

Fazit: Aus Kika wird kein Kuhhund mehr, aber immerhin arbeiten wir daran, dass Sie nicht mehr versucht Kühe zu fressen – zumindest, die die noch nicht in der Dose gelandet sind….

Hochzeit mit Hund – ein Erfahrungsbericht über das Heiraten mit Hund

Hochzeit mit Hund – ein Erfahrungsbericht über das Heiraten mit Hund

Eine Hochzeit ist ein einmaliges Erlebnis (hoffentlich). Bei uns war es diesen Sommer soweit. Also bei uns heißt natürlich bei Herrchen und Frauchen, nicht beim Hund. Aber da so ein Vierbeiner nun Mal zur Familie gehört, musste auch Kika irgendwie mit eingeplant werden.

Planung der Zeremonie:

Die häufigste Frage bei der Hochzeitsvorbereitung, die wir bekommen haben, war “Bringt der Hund die Ringe?” Meine ganz klare Antwort Nein! Auch wenn es im ersten Moment total süß klingt, kann es die ganze Zeremonie stressig und unentspannt werden lassen. 1. Herrchen und Frauchen sind unglaublich aufgeregt, das merkt auch der Hund und benimmt sich entsprechend. 2. Kika freut sich unglaublich uns zu sehen, in der Kombination mit der Aufregung bedeutet das, dass sie mich höchstwahrscheinlich angesprungen hätte. Im wunderschönen, sündhaft teuren, superedlen Brautkleid nicht unbedingt die beste Idee. 3. Wenn der Hund frei – also ohne Leine und Begleitung – die Ringe bringen soll, kann es sein, dass man nie heiratet. Auf dem Weg zu uns stehen 100 Leute, die der Hund lange nicht gesehen hat, über die er sich wahnsinnig freut, außerdem richt es mit Sicherheit nach Essen, oder irgendetwas anderem Interessantem. Die Chance, dass der Hund einfach sein Ding macht, wäre mir viel zu groß. Die Ringe hat also der Trauzeuge gebracht. Der Hund hat mit dem Bräutigam vorne gewartet und wurde zu Beginn der Trauung an einen Hundebeauftragten in der ersten Reihe übergeben. Das hat super geklappt, Hund war auch brav, einer wunderschönen Trauung stand nichts mehr im Weg.

Das Outfit für den Hund:

Ja, auch der Hund hat ein besonderes “Outfit” bekommen. Es gibt einfach allen Bullshit für Hunde, sogar Anzug und Brautkleid, aber ich persönlich finde das lächerlich. Wir haben uns für ein neues, rotes Nylonhalsband und die passende Leine entschieden, gab es bei Fressnapf für 20 Euro. Im Ernst, auf so einer Hochzeit ist alles recht preisintensiv, da kann man am Hund mal sparen. 😉 Allerdings haben wir von der Floristin noch eine richtig schöne Ansteckblume machen lassen, die wurde dann mit einem Klettband am Halsband festgemacht. Traumhaftschön!

Fotoshooting

Ja unser Hund ist mit auf den Hochzeitsfotos…haben wir uns so vorher überlegt, dem Fotografen vorab ein paar Beispielbilder geschickt und dann ging es los. Auch da hatten wir jemanden dabei, der zwischendurch auf den Hund aufgepasst hat, damit wir auch Fotos machen konnten, ohne Hund.

Die Party – Feiern mit Hund

Da wir im Vorbereitungsstress schlichtweg vergessen hatten eine Hundebetreuung für den Abend zu organisieren, musste der Hund mit. Das gute war allerdings, dass all unsere “üblichen Verdächtigen”, die normalerweise die Betreuung übernehmen, wenn wir mal nicht da sind, auch auf der Party waren. Mit der Location hatten wir den tierischen Gast vorher abgesprochen. Außerdem haben wir abseits der Party einen Schlafplatz eingerichtet mit Decke und Wasser, das hatten wir dem Hund vor der Hochzeit auch schon gezeigt und geübt. Allerdings hatte der Hund ganz andere Sachen im Kopf als zu schlafen. Als Brautpaar hat man sehr wenig Zeit für den Hund, deshalb ist es sinnvoll vorher mit 2-3 Gästen zu sprechen, damit diese sich um den Hund kümmern, also kleine Gassirunde, und vorallem darauf achten, dass nicht jeder Gast dem Hund etwas Leckeres zusteckt…das hat bei uns so mäßig gut geklappt, beim Mitternachtssnack mit Speck waren sowohl Hund, als auch Gäste außer sich vor Freude. Nun ja es ist ja nur ein einziger Tag.

Kater und Hund – Nach der Party

Wir haben vorab geklärt, dass der Hund zwar im Hotel, aber nicht bei uns im Zimmer schläft. Kika hat bei einem anderen Gast übernachtet, damit wir in der Hochzeitsnacht unsere Ruhe hatten und entspannt die Party bis zum Ende in vollen Zügen genießen konnten. Das war im Nachhinein sehr schlau, ich hätte morgens wirklich keine Lust gehabt die erste Runde zu gehen.

Fazit – Hochzeit mit Hund

Eine Hochzeit mit Hund zu organisieren geht wirklich gut. Man muss an einige Kleinigkeiten denken, wie Outfit, Betreuung während Zeremonie, Party und danach. Auch das Fotoshooting ging gut. Die Dienstleister (Location, Personal, Fotograf ) waren ja alle auf den Hund eingestellt. Man selbst sollte als Brautpaar einfach nicht zu hohe Ansprüche an den Hund haben. An diesem Tag sind alle aufgeregt, auch der Hund, perfektes Benehmen, extra Aufgaben wie Ringe bringen, sollten also nicht erwartet werden. Wenn man 2-3 Leute hat, die sich um den Hund kümmern, kann man die Hochzeit auch einfach genießen…der Hund wird mit Sicherheit seinen Spaß haben und den Tag gut überstehen.

Disclaimer:

Ich gebe zu heute waren es mehr als 10 Minuten für den #10-Min Blog, aber das Thema ist einfach zu schön um es kurz zu halten. Foto Credits gehen heute an Steffen Gebhard von Foto in Love, Danke für diese fantastischen Bilder!